Bad Zwischenahner Touristik GmbH | CC-BY-SA

Als "Perle des Ammerlandes" wird das Zwischenahner Meer auch bezeichnet - und das sicherlich zu Recht. Eingebettet in eine wunderschöne Naturlandschaft ist der drittgrößte Binnensee Niedersachsens beliebtes Ziel von Gästen von Nah und Fern. 550 Hektar Seefläche sind zudem Eldorado der Wassersportler. Der See hat übrigens eine Tiefe von bis zu 5,50 Metern; darunter befindet sich aber in der Regel eine meterdicke Faulschlammschicht.

Unser Meer ist immer da!

Die Bezeichnung als "Meer" begründet sich in norddeutschen Sprachgegebenheiten - so heißt es ja auch "Nordsee" obwohl es im "normalen" deutschen Sprachgebrauch wohl eher als "Meer" bezeichnet werden müsste!

Wassersportler freuen sich über ihr attraktives Revier, wobei Motorboote auf dem See aber grundsätzlich verboten sind. Zum Befahren des Sees ist der Nachweis einer Anmeldeplakette erforderlich, die wiederum einen festen Liegeplatz voraussetzt. 

550  Hektar

Meeresfläche

5,5  Meter

tief ist die tiefste Stelle des Meeres

2,8  Kilometer

lang

11  Kilometer

Uferlänge

4  Badestellen

rund ums Meer

5  Meter

in der Höhe über dem Meeresspiegel

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Zum Baden laden gleich vier öffentliche Badestellen ein. Im Kurpark liegt die Badestelle direkt am Strandcafé mit großem Janosch-Spielplatz. In Rostrup befindet sich die öffentliche Badestelle am DLRG-Gebäude, in Dreibergen liegt sie vor den Toren des Fährkroogs. Auch an der Badestelle vor der Jugendherberge neben dem Zwischenahner Segelklub darf gern gebadet werden. Liegewiesen sind jeweils vorhanden.

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Interessant ist die Entstehung des Zwischenahner Meeres. Neben sagenhaften Legenden wird das "Meer" wissenschaftlich auf den durch Salzablaugung bedingten Einsturz eines aus dem Untergrund aufragenden Salzstockes zurückgeführt. Salzstrukturen gehören zu den typischen Bestandteilen des Untergrundes in Niedersachsen, weil dieser heute norddeutsche Raum vor Millionen von Jahren ein abgetrenntes Meeresbecken war, dessen Wasser unter warmem Klima verdunstete.

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