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Dr. Schüssler-Haus

Am 21. August 1821 wurde Wilhelm Heinrich Schüßler als einer von zwei Söhnen in Bad Zwischenahn geboren und wuchs in der Peterstraße 6 auf.

Eine Büste steht vor dem Geburtshaus des homöopathischen Arztes und erinnert an den berühmten Sohn Zwischenahns.

Abenteuerlich klingt die Geschichte zur Schüßler-Büste, die vor kurzem enthüllt wurde. Hans-Heinrich Jörgensen, Vizepräsident des Biochemischen Bundes Deutschland, entdeckte das Denkmal 2007 im sächsischen Radebeul. Seit Kriegsende lag sie dort unter Bauschutt und Erde in einem ehemaligen Schlossteich begraben, bevor sie jetzt vor Schüßlers Geburtshaus einen neuen Platz gefunden hat. Dass die Büste mittlerweile wieder recht neu aussieht, ist der wochenlangen Puzzle-Arbeit von Hans-Heinrich Jörgensen und seinen Helfern zu verdanken. „Die Ausgrabungsarbeiten haben bis auf ein Ohr und einen Teil der Wange den Kopf von Dr. Schüßler in Einzelteilen frei gegeben“, erzählt Jörgensen. Mit viel Mühe sei es ihm gelungen, die Skulptur wieder zusammen zu setzen und die fehlenden Teile eigenhändig zu ersetzen.

Nun hat Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, der 1821 im damaligen Zwischenahn geboren wurde und in recht armseligen Verhältnissen in Oldenburg aufgewachsen ist, ein Denkmal vor seinem Geburtshaus erhalten. Das Gebäude wird derzeit von Grund auf renoviert und bleibt dem Kur- und Erholungsort erhalten. Im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums des Biochemischen Gesundheitsvereins Oldenburg wurde die Büste offiziell enthüllt.

Informationen zu Schüßler:

Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen, musste er zunächst als Hauslehrer arbeiten und konnte erst mit 30 Jahren sein Medizinstudium mit der Hilfe seines Bruders beginnen. Seine Studienzeit verbrachte er an renommierten Universitäten in Paris, Berlin, Gießen und Prag. Erst gegen Ende seines Studiums holte Schüßler sein Abitur nach, bevor er sich in seiner Heimatstadt als Arzt niederließ und vierzig Jahre erfolgreich praktizierte und forschte. In dieser Zeit entwickelte Dr. Schüßler eine neuartige Therapieform, die er „Biochemische Heilweise“ nannte.

Zentrale Erkenntnis war, dass Krankheiten auf der Basis gestörter biochemischer Prozesse und eines gestörten Mineralhaushaltes entstehen. Ein Mangel oder das Fehlen bestimmter, weniger Mineralsalze seien in der Lage, den gesamten Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht zu bringen und die Gesundheit so zu beeinträchtigen. Dr. Schüßler grenzte sein Heilverfahren deutlich von der damals bekannten Homöopathie mit dem Ähnlichkeitsprinzip ab als Substitutionsheilweise. Dennoch bereitete er die Mineralsalze homöopathisch auf, um durch die sogenannte Potenzierung Zugang in die Körperzellen zu ermöglichen. Zusätzlich sah er außerhalb der Zellen nährstoff- und basenreiche Ernährung als Mittel zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes an.

Dr. Schüßler benutzte nur 12 Mineralsalze, die sich bis heute als Arzneimittel behauptet haben. Er blieb seiner Heimat treu und starb am 30. März 1898.

Weitere Informationen

Dr. Schüssler-Haus
Peterstraße 6
26160 Bad Zwischenahn

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