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Mit Watter und Enkelspor

  • Torfstecher im Kayhauser Moor
  • Torfsoden vor der Moorstation Bad Zwischenahn-Kayhausen
  • Ein Mitarbeiter des Heimatvereins erläutert die Funktion der Moorstation
  • Das Kayhauser Moor zum Anfassen

Der Brauchtumsausschuss des Heimatvereins unter Vorsitz von Renate Hauken möchte Gästen und jungen Leuten zeigen, wie in unserer Region früher Brennmaterial für den häuslichen Herd gewonnen wurde. Dazu ziehen die Mitglieder ins Moorabbau-Gelände der Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn im Kayhauser Moor. Da wird nach Torf gegraben. Dazu gehört das eigene Torfgeschirr. Es besteht aus „Watter, Enkelspor, Duppelspor, Joger und Boltspor“. Noch mehr Fachausdrücke? Alles beginnt mit dem „Abbunken“ und dem Herrichtung der „Bank“ im „Spitt“, welches schon eine schweißtreibende Arbeit ist.

Ein Dachwark sind 730 Soden
Bald haben Erich Baumeister, Herbert Lücking, Rudolf Lüers, Gerd Neumann, Günter Schröder und Herbert Wehmhoff mit viel Spaß an diese Arbeit ein „Dachwark“ gegraben. Das sind 730 Soden. Früher hatte fast jeder Haushalt im Ammerland sein „Pfand“ im Moor, wo jährlich Schwarztorf und auch Weißtorf gegraben wurde. Rund sechs Wochen danach sind die Torfsoden angetrocknet, dann werden „Ringen“ gesetzt. Im Oktober zur Kramermarktzeit wurde der Torf früher eingefahren und für den Winter gelagert.

Mehr zum Torf findet sich hier.

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