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Auf den Spuren der Ammerländer Mühlen…

  • Grüne Radwege Beschilderung
  • Winzig kleines Pony auf einer Wiese
  • Bank im Wald
  • Weiße Pilze auf dem Waldboden
  • Hofladen an der Straße

Was war das für ein herrliches Wochenende – Sonne pur. Sogleich nach Feierabend schwangen wir uns mal wieder auf unsere Drahtesel, um die achte Radroute der Rad- und Wanderkarte mit dem Titel „Ammerländer Mühlen“ zu testen. Wir hatten uns für diese Route entschieden, weil sie zum einen in Bad Zwischenahn endet beziehungsweise startet und weil 48 Km klangen als könnte man sie bezwingen. Wie wir nachher feststellten, hatten wir uns damit völlig überschätzt.

Unsere Ausrüstung für diese Expedition bestand aus dem Internetausdruck dieser Route, Wasserflaschen und zwei Brötchen. Vorher klärte mich eine Kollegin noch darüber auf, dass ich einfach nur nach Nummern fahren müsste. Fahren nach Zahlen, das sollten wir hinbekommen. Ganz so einfach war es dann doch nicht, die Karte aus dem Internet gab uns auf Grund ihrer Größe nur eine grobe Richtung an, durch welche Gebiete es ging und ein paar Mal sind wir an einer Acht vorbei gefahren. Zu viel quatschen lenkt halt ab^^ Es war also höchste Konzentration geboten bei der Suche nach der nächsten Acht. Und war mal ein einer Kreuzung keine Acht ausgeschildert, so musste man dem Piktogramm eines Radfahrers folgen, wie wir herausfanden.

Nachdem wir dieses Prinzip verstanden hatten, fiel die Orientierung schon leichter, sodass wir recht schnell gar nicht mehr auf unseren Ausdruck gucken, sondern einfach drauf los fuhren. Ohne das ständige Karte gucken machte es gleich viel mehr Spaß und man bekam viel mehr von der Landschaft mit. Und die war auf der Strecke nach Ocholt wirklich idyllisch. Es ging vorbei an Bauernhöfen, durch ein Waldstück, an Schienen und Feldern vorbei. Das Stück durch den Wald gefiel mir dabei am besten, denn dort war es nicht nur angenehm kühl, sondern auch ruhig. Nur zweimal kamen uns andere Radfahrer entgegen, sodass dort ein idealer Platz für eine kurze Pause war. Als Bank diente ein uriges Brett, welches auf einem Baumstumpf befestigt war. Von dort aus konnte man ein kleines Pilzfeld inspizieren, das am Wegesrand wuchs. Mitten in dieser friedlichen Natur schmeckte die Butterstulle gleich doppelt so gut.

Kurz vor Ocholt ging uns dann die Puste aus. Wir entschieden uns, die Strecke abzukürzen und an der Hauptstraße entlang zu fahren. Ein mutiger Entschluss, denn zurück auf die Route zu finden war ohne genaue Karte eine kleine Herausforderung. Die letzte Strecke der Route, die wir dann noch schafften, war das Stück hinter Ocholt zur Wassermühle. Die alte Klinkerstraße die dort hinführte war allerdings so uneben, dass man die ganze Zeit durchgerüttelt wurde. Da kein Ende dieser Art Straße abzusehen war und die Straße nach Bad Zwischenahn nur wenige Minuten entfernt lag, entschieden wir uns dafür aufzugeben. Man soll schließlich aufhören, wenn es am Schönsten ist.^^ Ich muss allerdings sagen, dass die Wassermühle nicht unbedingt das Highlight dieser Strecke war. Der süße kleine Selbstbedienungsladen vor einem Bauernhof oder die winzigen Ponys, die auf einer Weide friedlich grasten, waren da schon sehenswerter gewesen.

Unser Fazit: Strecken abzukürzen ist nur zu empfehlen, wenn man über etwas Abenteuergeist verfügt und keine Scheu davor hat, sich mal zu verfahren. Und man muss wirklich aufpassen, um keine Acht zu übersehen. Dafür war das Stück, dass wir bezwingen konnten, eine wirklich schöne Tour für einen sonnigen Freitagnachmittag, bei der die Mühlen eine eher geringe Rolle spielten. Mit den flauschigen Miniponys konnten sie einfach nicht mithalten^^

Weitere Informationen zu den Radtouren.

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