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Eine ganz schön alte Dame – Die St.-Johannes-Kirche in Bad Zwischenahn

  • St. Johannes Kirche in Bad Zwischenahn von außen
  • St. Johannes Kirche von innen
  • Innenansicht der St. Johannes Kirche
  • Alter der St. Johannes Kirche in Bad Zwischenahn
  • Deckenbemalung der St. Johannes Kirche

Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, die beim Marktplatz in Bad Zwischenahn steht, hat ein stolzes Alter. Sie ist bereits über 850 Jahre alt und ist damit eines der ältesten Gebäude des Oldenburger Landes. Da verwundert es nicht, dass die Kirche zudem das älteste Wahrzeichen Bad Zwischenahns ist. Für uns Grund genug, der Kirche einen Besuch abzustatten und ihr einen Blogeintrag zu widmen.


Als wir also an einem der zahlreichen stürmischen Nachmittage vor der besagten Kirche standen, fiel uns gleich die erste Besonderheit auf. An ihrer Fassade lässt sich ihre bauliche Geschichte ablesen. Um 1150 wurde „der erste Teil“ der Kirche aus Feldsteinen erbaut. Der Turm folgte um 1200 und besteht im unteren Teil aus Granitquadern und im oberen aus Backsteinen. Auch der gotische Stil kam nicht zu kurz, denn er beeinflusste das Aussehen der Kirche bei der Erweiterung im 15. Jahrhundert. Eine echte Patchworkkirche! ;-)


Aber genug im starken Wind gestanden, im Inneren warteten noch weitere Besonderheiten auf uns. Als wir die Kirche betraten fiel uns als erstes die Empore ins Auge. Sie wurde ab 1745 von dem Lehrer Dierk Krüger aus Elmendorf bemalt. Einer Legende zufolge soll der damalige Pastor nach Beendigung der Malerarbeiten in etwa folgendes gesagt haben: „Nun ja, ein Michelangelo ist das ja nicht gerade.“
Der Herr Krüger soll daraufhin ungerührt geantwortet haben: „Ihre Predigten reichen ja auch nicht an die von Martin Luther.“
Ganz schön schlagfertig ;-)


Herzstück der Kirche ist der Flügelaltar, für den sich der Betrachter Zeit nehmen sollte. Es lohnt sich! Vom Altar schweifte unser Blick nach oben zum Fresko. Betrachtet man dieses genauer, so entdeckt man sonderliche Details wie beispielsweise einen Menschen, der sich die Ohren zuhält, weil ihm ein Engel mit seiner Posaune zu laut ins Ohr spielt.


Unser Fazit: Wir hätten noch über so viel mehr berichten können, weil es in dieser historischen Kirche sehr, sehr viele Details zu entdecken gibt. An einer Kirchenführung teilzunehmen ist daher unbedingt empfehlenswert (Los geht es jeden Montag um 15 Uhr bei der St. Johannes-Kirche am Marktplatz). Sie können sich jedoch auch wie wir alleine auf Entdeckungstour begeben. Wenn die Kirche geöffnet ist, ist normalerweise jemand da, der oder die einem einiges zur Kirche erklären kann.


Weitere Informationen zur St.-Johannes-Kirche

Über Treppenstufen hinauf zur St. Marien Kirche

  • St. Marien Kirche von außen
  • Kirchenbänke der St. Marien Kirche
  • Skulptur in der St. Marien Kirche
  • Altar der St. Marien Kirche
  • Steinwand in der Kapelle der St. Marien Kirche

Auffällig an der St. Marien Kirche ist, dass sie von außen nicht wie eine „klassische“ Kirche aussieht und sie deshalb gar nicht so leicht zu finden ist. Einzig die vergoldete Maria, die auf einer Säule vor dem Gebäude steht, weist auf eine Kirche hin.

Gebaut wurde die katholische St. Marien Kirche im Fährweg erst 1970 nach den Plänen des Architekten Gerd Rohling.

Die erste Besonderheit dieser Kirche ist, dass sie sich im ersten Stock befindet. Man erreicht sie daher über zwei breite Treppen oder auch per Lift.
Nachdem wir die Treppenstufen erklommen hatten, öffnete sich uns der riesige Kirchenraum mit den modernen Fenstern.


Gleich gegenüber den Treppen befand sich die Kappelle. Diese sollte man sich unbedingt anschauen, denn die Rückwand ist komplett mit Steinen verschiedenster Art, Form und Größe verziert. Wirklich schön! :-)
Fazit: Trotz ihres jungen Alters weist die St. Marien-Kirche einige Besonderheiten auf, die einen Besuch lohnenswert machen. Besichtigen können Sie die moderne Kirche entweder alleine, oder Sie schließen sich der bereits oben erwähnten Kirchenführung an.

Weitere Informationen zur St. Marien Kirche

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