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Projekt: Spaziergang zum Engelsmeer

  • Bahnübergang in Bad Zwischenahn
  • Riesiger Rhododendron in Bad Zwischenahn
  • Moorgebiet des Engelsmeer
  • Naturschutzgebiet Moorsee Engelsmeer
  • Karte mit eingezeichnetem Wanderweg zum Engelsmeer

Nachdem wir uns letzte Woche im Wellenbad so angenehm entspannt hatten, wollten wir diesmal wieder etwas Sportliches machen. Raus an die frische Luft war unser Motto. Unser geplantes Ziel war das Engelsmeer, das wir zu Fuß erobern wollten. Wir schätzten, dass wir  eine Stunde für einen Spaziergang durch die „andere Seite“ Bad Zwischenahns (jenseits der Bahnschienen) brauchen würden. Das sollten wir doch schaffen!

Und so stürzen wir uns ins Abenteuer, einen für uns noch unbekannten Teil Bad Zwischenahns zu erobern. Wir starteten bei zwar kaltem aber noch trockenen Wetter. Der Regen sollte laut Wetterbericht erst morgen kommen.
Unser Spaziergang ging vorbei an Feldern, schönen Vorgärten mit riesigen Rhododendren und ein kurzes Stück an den Gleisen entlang. Die meiste Zeit gab es keinen befestigten Bürgersteig, aber es war auch kein Problem auf der Straße zu laufen, denn viel Verkehr kam uns nicht entgegen.


Je näher man dem Engelsmeer kam, desto mooriger wurde die Umgebung. Ein eindeutiges Zeichen dafür,  dass wir dem Engelsmeer (einem seit 1938 unter Naturschutz stehendem Moorsee) näher kamen. Am See entlang gibt es einen kleinen Fußpatt, doch sollte man aufpassen, wo man hintritt, sonst ward man nicht mehr gesehen… ;-). Im Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg, das auch als Moorleichenmuseum bekannt ist, ist die Moorleiche eines etwa 12 Jahre alten Jungen ausgestellt, der vor 76 Jahren im Kayhauser Moor entdeckt wurde. Wie schaurig!


Für größere Entdeckungstouren hatten wir jedoch keine Zeit mehr, da der Regen eingesetzt hatte, so dass wir schleunigst den Rückweg antraten.
Triefnass kamen wir nach insgesamt 100 Minuten Fußweg wieder zu hause an.


Fazit: Die Strecke ist doch weiter als man auf den ersten Blick denkt. Tatsächlich neun Kilometer. Zu Fuß gut in zwei Stunden zu schaffen, mit dem Fahrrad aber vielleicht etwas entspannter. Zumal dann noch genügend Motivation bleibt, das Engelsmeer näher zu erkunden. :-)

Weitere Informationen zum Landesmuseum Natur und Mensch.

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